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Interview mit Pauline Macabies
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Ein kurzer Rückblick auf die vergangene Saison …
Ja, die lief wirklich gut. Ich habe alle meine Ziele erreicht : Medaillen bei der Juniorenweltmeisterschaft und Europameisterschaft. Dann kam noch der Weltcup in Oslo … ich bin wirklich sehr zufrieden.
Was ist deine schönste Erinnerung aus dem vergangenen Jahr ?
Schon die Europameisterschaft. Die Woche in Langdorf war einfach nur super !
Wie ist dein Sommer verlaufen ?
Zusammen mit Marion Blondeau, Marie Dorin und Marine Rougeot bin ich ja in die B-Nationalmannschaft gekommen und wir haben in Prémanon und Bessans wirklich gut gearbeitet mit Gilles Marguet, Pascal Etienne und Jean-Pierre Amat.
Du bist ja sehr erfolgreich von den internationalen Wettkämpfen zurückgekehrt. Wie war der Empfang zurück in Frankreich ?
Ja, ich habe schon etwas mehr Aufmerksamkeit, auch von den regionalen Medien, bekommen und es gab ein paar Leute die wirklich nette Dinge gemacht haben.
Du bist ja eigentlich immer noch Juniorin, hast deine Saison aber im Weltcup begonnen. War das ein wenig eine Überraschung ?
Ja, das war eine riesen Überraschung. Es ist richtig cool und ich freue mich darüber.
Mit deinem 14. Platz beim Einzel in Hochfilzen hast du ja ein richtig gutes Rennen gezeigt, warst bei diesem Rennen die beste Französin. Wie fühlt sich das an solch große Athletinnen wie die Olympiasiegerin Flo oder Sandrine geschlagen zu haben ?
Das ist toll ! (lacht) Wenn an einem Tag alles stimmt, kann das schon passieren, aber trotzdem ist es irgendwie verrückt.
Wie lief die Integration ins Weltcup-Team ?
Ganz gut. Ich bin ja eher jemand der ruhig ist und nicht so viel redet und so dauert es ein Stück alle kennen zu lernen, aber hier sind alle sehr nett und es ist schön.
Gibt es einen Unterschied zum Europacup ?
Ja, einen riesigen. Im EC bin ich ja nur Junioren-Rennen gelaufen und jetzt plötzlich Seniorenrennen. Vorallem das Laufniveau ist viel höher.
Verspürst du auch mehr Druck ?
Nein. Die Trainer haben uns gesagt, dass dieses Jahr ein Geschenk für uns ist und wir lernen sollen. (Christian Dumont, der gerade vorbeigeht ruft : "Sie sollen Weltmeister werden !" ;-) ) … Ich spüre keinen Druck ! (lacht)
Was sind deine Ziele für den Rest der Saison ?
Die Juniorenweltmeisterschaft und weitere Rennen im Weltcup.
Die WM in Antholz ?
Jaaa … Also … die Qualifikation habe ich ja geschafft. Aber ich weiß nicht, ob die Trainer mich mitnehmen, weil ich bin ja noch Juniorin. Wäre natürlich schön ! (lacht)
Hast du ein Idol ?
Ja, Raph und Sandrine. Das ist natürlich toll mit ihnen im Team zu sein, mit ihnen zu reden und von ihnen zu lernen. Außerdem Delf ! Sie ist aus der selben Gegend wie ich und wir sind früher schon zusammen Rennen gelaufen. Als sie dann im Weltcup war, da wollte ich es ihr natürlich nachmachen !
Du trainierst sehr oft und bist ja sehr verbunden mit Bessans. Wenn die IBU dich fragen würde, warum Bessans einen großen internationalen Wettkampf bekommen sollte, was wäre deine Antwort ?
Mhhh … Ja, also Bessans ist ja nicht sehr groß, aber sehr sehr schön. Diesen Winter haben wir ja viel Schnee, im Gegensatz zu anderen Orten. Es ist eigentlich recht schneesicher und ein großes Event würde auf jeden Fall ein sehr schönes Event werden !
Interview geführt von Anne Gassner & Karolin Hemp im Januar 2007
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